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Naturfreunde Oberursel e.V.

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Geschichte der Naturfreunde Oberursel


Die Geschichte der Naturfreunde Oberursel begann im Mai des Jahre 1921.
Und schon in verhältnismäßig kurzer Zeit spielten die Naturfreunde im Vereinsleben der Stadt Oberursel - die damals rund
22.000 Einwohner hatte - eine dominierende Rolle.

Durch den ständigen Auftrieb der Oberurseler Naturfreunde wurde 1926 der Entschluss gefasst, ein kleines dem Verfall preisgegebenes Haus in Hundstall – heute Hunoldstal – zu erwerben. Der Kaufpreis wurde durch Darlehensscheine á 50 Reichsmark finanziert und das Haus in vielen Stunden Arbeit der Mitglieder in deren Freizeit - die damals sehr knapp bemessen war, da die Arbeitswoche noch 54 Stunden hatte – aufgebaut. Im Jahr 1928 war es geschafft. Es gab einen Gruppenraum und Schlafräume mit Strohsäcken.

Doch schon im Sommer 1933 verboten die nationalsozialistischen Machthaber den Verein. Der Verein wurde aufgelöst. Der gesamte Besitz beschlagnahmt und der Zutritt zu dem Häuschen war den Vereinsmitgliedern untersagt.

Es gab Hausdurchsuchungen bei den bis zum Verbot tätigen Vorstandsmitgliedern. Es kam zu Beschlagnahmungen persönlichen Eigentums, teilweise mussten sich frühere Mitglieder täglich bei der Polizei melden, kamen in Haft, ins Zuchthaus oder sogar ins KZ.

Die letzten Kriegsjahre waren voller Entbehrung. Doch dann nach Ende des Krieges erschien im Oktober 1945 in der „Frankfurter Rundschau“ ein Aufruf der amerikanischen Naturfreunde zum Wiederzusammenschluss. Der Wiedergründung des Vereins stand nichts mehr im Wege. 1946 erhielt der Verein die Lizenz für das Tätigkeitsgebiet „Wandern und Reisen, Pflege des Naturschutzes, Volkslieder und Volkstänze, zweckentsprechende Vorträge und Ausstellungen.“

Nur das Häuschen in Hunoldsthal stand nicht mehr zur Verfügung.

Aber Anfang 1947 konnte mit der Stadt Oberursel ein Pachtvertrag über die halb verfallenen Schuckardtsmühle geschlossen und diese 1953 sogar erworben werden.

In den folgenden Jahren wurde das Haus und der Verein wieder vollständig aufgebaut.

So entstand ein Übernachtungsheim für alle Altersgruppen, das Mühlrad wurde wieder in Gang gesetzt, eine Streuobstwiese angelegt und vielfältige Unternehmungen und Veranstaltungen durchgeführt.

Und heute?
Auch heute kann man alle Angebote nutzen, sei es nur um mit anderen einen kleinen Plausch zu halten bei den jeden Freitag stattfindenden Feierabendgesprächen oder seit es um zu wandern, die Natur zu genießen oder kulturelle Veranstaltungen gemeinsam zu erleben.

So schallt der Ruf der Naturfreunde „Berg frei!“ auch für die kommenden Jahre und Generationen.
 

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